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Vorpommern
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RatgeberFirmen-IT5 Minuten Lesezeit

Datensicherung im Betrieb: Warum „läuft schon“ nicht reicht

Die meisten Betriebe haben eine Sicherung. Die wenigsten haben je geprüft, ob sie zurückspielbar ist. Was eine Sicherung können muss, was sie kostet, und was ein Ausfall kostet.

Wir fragen bei jeder Bestandsaufnahme dieselbe Frage: „Wann haben Sie zuletzt eine Datei aus der Sicherung zurückgeholt?“ Die Antwort ist fast immer: nie. Und genau das ist das Problem. Eine Sicherung, die nie geprüft wurde, ist eine Hoffnung — keine Sicherung.

Was alles schiefgehen kann

Die externe Platte, auf die seit zwei Jahren gesichert wird, ist voll, und das Programm meldet es nur in einem Fenster, das niemand sieht. Die Sicherung läuft, aber auf dieselbe Platte, auf der auch die Daten liegen. Die Sicherung hängt am Rechner — und Erpresser-Software verschlüsselt sie gleich mit. Die Sicherung ist in Ordnung, aber niemand weiß, wie man sie zurückspielt, und der Steuerberater will morgen die Buchhaltung.

Jeder dieser Fälle ist uns in Vorpommern schon begegnet. Keiner davon war ein Hardware-Problem. Alle waren vermeidbar.

Die 3-2-1-Regel

Drei Kopien Ihrer Daten. Auf zwei verschiedenen Arten von Speicher. Eine davon außer Haus. Das ist kein Konzernstandard, sondern das Minimum für jeden Betrieb, der ohne seine Daten nicht arbeiten kann — und das ist jeder. In der Praxis heißt das: die Daten auf dem Server oder NAS, eine Sicherung auf einem zweiten Gerät im Haus, und eine verschlüsselte Kopie in einem Rechenzentrum in Deutschland oder der EU.

Was wir einrichten

Automatisch, täglich, ohne dass jemand daran denken muss. Mit Versionen, damit eine versehentlich gelöschte Datei von letzter Woche noch da ist. Getrennt vom Netz, damit Erpresser-Software nicht herankommt. Und: Jeden Monat prüfen wir, ob die Sicherung wirklich zurückspielbar ist — eine Datei, ein Ordner, einmal im Quartal ein ganzer Rechner. Das Protokoll bekommen Sie. 390 € Einrichtung, danach im Betreuungspaket enthalten.

Was ein Ausfall kostet

Rechnen Sie es durch: Was kostet ein Tag, an dem niemand Rechnungen schreiben, Aufträge sehen oder Kunden anrufen kann? Bei einem Handwerksbetrieb mit fünf Leuten sind das schnell 2.000 € — pro Tag. Eine Woche Wiederaufbau ohne Sicherung kostet mehr als zehn Jahre Sicherung.

Unser Rat

Die Bestandsaufnahme ist kostenlos. Wir schauen uns Ihre Sicherung an und sagen Ihnen in einer Stunde, ob Sie ruhig schlafen können.

Ehrlich gesagt

Selbst machen oder Fachmann?

Das können Sie selbst
  • Einmal im Monat eine Datei aus der Sicherung zurückholen und prüfen
  • Die externe Platte nach der Sicherung abstecken
  • Jemanden im Betrieb benennen, der zuständig ist
Das gehört in die Werkstatt
  • Sicherung einrichten, die getrennt vom Netz und versioniert ist
  • Server, NAS, Praxis- oder Branchensoftware mit eigener Datenbank
  • Alles, was die DSGVO berührt: Patienten-, Mandanten-, Mitarbeiterdaten

Rufen Sie an oder schreiben Sie.

Erstgespräch und Kostenschätzung kosten nichts. Wir melden uns am selben Werktag zurück.